Fünf wichtige Punkte um mit der Fliegenrute werfen zu können
1. Das Verhindern einer lockeren nicht gestreckten Fliegenschnur ist ein wesentlicher Schritt, um mit der Fliegenrute zu Werfen.
Beginnen Sie jeden Wurf so, dass die Fliegenschnur in einer geraden Linie von der Rutenspitze bis zur Fliege führt! Führen Sie Ihre Schnurhand beim Doppelzug nach jedem erfolgten Schnurzug wieder nach oben um
a) den nächsten Schnurzug ausführen zu können und
b) damit Sie keine lockere Schnur zwischen dem Leitring Ihrer Rute und Ihrer Schnurhand bekommen! Lassen Sie Ihrer Fliegenschnur nach jedem Stopp
Ihrer Rute genügend Zeit sich zu Strecken!
Eine lockere Fliegenschnur egal an welcher Stelle von Ihrem Wurf, verhindert ein richtiges Aufladen der Rute, den ein Teil des Arbeitsweges wird verschwendet (inaktiver Arbeitsweg- weniger Schnur- weniger Gewicht- weniger Rutenbiegung) um die lockere Schnur zu strecken, bevor unsere Rute die ganze Fliegenschnur an der Rutenspitze bekommt um sich dann richtig aufzuladen (aktiver Arbeitsweg- mehr Schnur- mehr Gewicht- mehr Rutenbiegung).
2. Das Beschleunigen der Fliegenrute.
Beim Werfen mit der Fliegenrute ist es die Aufgabe der Rutenhand, die Rute so zu beschleunigen, dass sie sich gegen den Wiederstand der Fliegenschnur biegt. Unsere Rutenhand beschleunigt die Rute Stetig ansteigend bis zum nächsten Stopp, die größte Beschleunigung ist kurz vor jedem Stoppunkt.
3. Eine Effiziente Schlaufenbildung verlangt von jedem Werfer die Fliegenrutenspitze auf einer geraden Linie/ 180° Regel zum Ziel zu bewegen.
Die nachfolgenden vier Schlaufenformen sind das Ergebnis, den Ihre Rutenspitze im Wurf beschreibt.
„Es ist sehr wichtig zu betonen oder zu erinnern, dass der Weg den die Rutenspitze im Wurf beschreibt, der Weg ist dem die Fliegenschnur folgen wird“
4. Die Länge des Arbeitsweges ist abhängig von der jeweiligen Rutenaktion und der Schnurlänge die man Werfen möchte.
Ein kurzer Wurf benötigt einen kurzen Arbeitsweg und ein längerer Wurf einen längeren Arbeitsweg.
Warum ist das so? Das Gewicht einer Fliegenschnur ist auf ihre Länge gesehen, fast gleichmäßig verteilt (Mandel der Schnur)!
Der Schlüssel zur guten Schlaufenbildung liegt darin, die Länge des Arbeitsweges an das Maß der jeweiligen Rutenbiegung und zu werfenden Schnurlängen anzupassen („variabler Arbeitsweg“ genannt). Dies mit der Absicht, einen nahezu geraden Weg der Rutenspitze, über den ganzen Arbeitsweg zu erreichen (180° Regel).
5. Nach jedem Vor und Rückwurfstopp der Rute, müssen wir eine Pause einhalten, damit sich unsere Schnur Strecken kann.
Auf das Timing bezogen erlaubt die Pause der Schlaufe sich zu strecken, bevor der nächste Arbeitsweg/ Wurf beginnt.
Merke: Kurze Schnur - kurze Pause, lange Schnur- lange Pause. Gleiche Schnurlänge - gleiche Pause!
Fünf wichtige Punkte um mit der Fliegenrute werfen zu können
Beginnen Sie jeden Wurf so, dass die Fliegenschnur in einer geraden Linie von der Rutenspitze bis zur Fliege führt! Führen Sie Ihre Schnurhand beim Doppelzug nach jedem erfolgten Schnurzug wieder nach oben um
a) den nächsten Schnurzug ausführen zu können und
b) damit Sie keine lockere Schnur zwischen dem Leitring Ihrer Rute und Ihrer Schnurhand bekommen! Lassen Sie Ihrer Fliegenschnur nach jedem Stopp
Ihrer Rute genügend Zeit sich zu Strecken!
Eine lockere Fliegenschnur egal an welcher Stelle von Ihrem Wurf, verhindert ein richtiges Aufladen der Rute, den ein Teil des Arbeitsweges wird verschwendet (inaktiver Arbeitsweg- weniger Schnur- weniger Gewicht- weniger Rutenbiegung) um die lockere Schnur zu strecken, bevor unsere Rute die ganze Fliegenschnur an der Rutenspitze bekommt um sich dann richtig aufzuladen (aktiver Arbeitsweg- mehr Schnur- mehr Gewicht- mehr Rutenbiegung).
2. Das Beschleunigen der Fliegenrute.
Beim Werfen mit der Fliegenrute ist es die Aufgabe der Rutenhand, die Rute so zu beschleunigen, dass sie sich gegen den Wiederstand der Fliegenschnur biegt. Unsere Rutenhand beschleunigt die Rute Stetig ansteigend bis zum nächsten Stopp, die größte Beschleunigung ist kurz vor jedem Stoppunkt.
3. Eine Effiziente Schlaufenbildung verlangt von jedem Werfer die Fliegenrutenspitze auf einer geraden Linie/ 180° Regel zum Ziel zu bewegen.
Die nachfolgenden vier Schlaufenformen sind das Ergebnis, den Ihre Rutenspitze im Wurf beschreibt.
- Der Erste ist der annähernd gerade Weg den die Rutenspitze im Wurf beschreibt, das heißt die Rutenspitze bewegt sich auf einer Horizontalen und Vertikalen geraden Linie/ 180° Regel. Dieser Weg ergibt eine enge Schnurschlaufe und ermöglicht ein genaues Platzieren der Fliege. Eine enge Schlaufe sollte einen Abstand von der ober zur Unterseite der Schlaufe von ungefähr 80cm haben und diese sollten immer vertikal über einander liegen. Ein anderer Vorteil der engen Schlaufe ist ihre Fähigkeit den Wind zu durchschneiden, denn eine kleinere Oberfläche bietet dem Wind weniger Angriffsfläche als eine große Schlaufe!
- Der Zweite ist ein konvexer Weg auf dem die Rutenspitze sich bewegen kann. Der Weg den die Rutenspitze in diesem Fall nimmt, ist ein großer ufwärts führender Bogen, abweichend zu einem geraden Weg der Rutenspitze (gerader Linie/ 180° Regel). Der konvexe Weg der Rutenspitze öffnet und vergrößert unsere Schnurschlaufe. Eine große Schlaufe, erhöht durch Ihre größere Oberfläche den Windwiderstand und verhindert dadurch auch ein genaues Platzieren der Fliege.
- Der dritte ist ein konkaver Weg auf dem die Rutenspitze sich bewegen kann, das direkte Gegenteil also zum konvexen Weg. Unsere Rutenspitze beschreibt nicht wie gewünscht eine gerade Linie/ 180° Regel genannt, sondern einen Bogen unterhalb dieser gedachten Linie, auch konkaver Weg der Rutenspitze genannt! Der Weg der Rutenspitze in diesem Fall ist ein nach unten gerichteter Bogen. Dieser Weg bildet eine überkreuzende Schlaufe von unserem Vorfach/ Schnur, auch Tailing Loop genannt und führt oft zu einem Windknoten in unserem Vorfach/ Schnur. Dieser Tailing Loop verhindert ein richtiges Ausrollen der Schlaufe und ein genaues Platzieren der Fliege.
- Zum Schluss geht es um den seitlichen Weg der Rutenspitze. In diesem Fall legt die Rutenspitze nicht mehr den Weg in einer einzigen Ebene zurück, sondern schwingt stattessen nach links oder rechts aus, abweichend vom geraden Weg zur Zielebene. Bekannt als ausschwingende Schlaufe.
„Es ist sehr wichtig zu betonen oder zu erinnern, dass der Weg den die Rutenspitze im Wurf beschreibt, der Weg ist dem die Fliegenschnur folgen wird“
4. Die Länge des Arbeitsweges ist abhängig von der jeweiligen Rutenaktion und der Schnurlänge die man Werfen möchte.
Ein kurzer Wurf benötigt einen kurzen Arbeitsweg und ein längerer Wurf einen längeren Arbeitsweg.
Warum ist das so? Das Gewicht einer Fliegenschnur ist auf ihre Länge gesehen, fast gleichmäßig verteilt (Mandel der Schnur)!
- "Eine kurze Schnur, hat daher weniger Gewicht, biegt die Rute weniger und man benötigt daher einen kurzen Arbeitsweg“
- „Eine lange Schnur, hat daher mehr Gewicht, biegt daher die Rute mehr und benötigt somit einen längeren Arbeitsweg“
Der Schlüssel zur guten Schlaufenbildung liegt darin, die Länge des Arbeitsweges an das Maß der jeweiligen Rutenbiegung und zu werfenden Schnurlängen anzupassen („variabler Arbeitsweg“ genannt). Dies mit der Absicht, einen nahezu geraden Weg der Rutenspitze, über den ganzen Arbeitsweg zu erreichen (180° Regel).
5. Nach jedem Vor und Rückwurfstopp der Rute, müssen wir eine Pause einhalten, damit sich unsere Schnur Strecken kann.
Auf das Timing bezogen erlaubt die Pause der Schlaufe sich zu strecken, bevor der nächste Arbeitsweg/ Wurf beginnt.
- Hat sich die Schnur im Wurf nicht gestreckt, war die Pause nach dem Stop der Rute zu kurz! Dies hat zur Folge dass die Rute sich nicht richtig aufladen kann, weil ein Teil vom Arbeitsweg jetzt verbraucht wird um die Fliegenschnur in dieser Bewegung zu strecken.
- Ist die Pause zu lang, kann die Fliegenschnur auf den Boden fallen.
Merke: Kurze Schnur - kurze Pause, lange Schnur- lange Pause. Gleiche Schnurlänge - gleiche Pause!
Fünf wichtige Punkte um mit der Fliegenrute werfen zu können
- Das Verhindern einer lockeren nicht gestreckten Fliegenschnur ist ein wesentlicher Schritt, um mit der Fliegenrute zu Werfen.
- Das Beschleunigen der Fliegenrute.
- Eine Effiziente Schlaufenbildung verlangt von jedem Werfer die Fliegenrutenspitze auf einer geraden Linie/ 180° Regel zum Ziel zu bewegen.
- Die Länge des Arbeitsweges ist abhängig von der jeweiligen Rutenaktion und der Schnurlänge die man Werfen möchte.
- Nach jedem Vor und Rückwurfstopp der Rute, müssen wir eine Pause einhalten, damit sich unsere Schnur Strecken kann.
Der Überkopfwurf mit Uwe Rieder
Impressionen
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